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Übung MANV

Details
Merkmal  Übung
Helfer  0 / 1 / 5 = 6
Fahrzeuge  MTW Zugtrupp

Am 13.11.2010 nahm der THW Ortsverband Oelde an einer kreisweiten Übung teil. In Sendenhorst  wurde ein ‚Massenanfall von Verletzten‘ (ManV) mit 50 Verletzten geübt. Das Szenario fand auf dem Gelände der ‘Veka AG‘  statt. Hier wurden ca. 50 Verletztendarsteller realistisch geschminkt und vorbereitet um den Einsatzkräften der Rettungsorganisationen ein möglichst realistisches Bild von Verletzungen aller Art darzustellen.

Neben der THW OV Oelde waren auch der OV Beckum und der OV Warendorf-Ostbevern in die Übung eingebunden. Die Fachgruppe Beleuchtung des OV Warendorf-Ostbevern stellte die Stromversorgung des Behandlungsplatzes sicher und leuchtete die Einsatzstelle aus. Die Aufgabe der THW Zugtrupps war das Führen einer Meldestelle mit Bereistellungsraum. An den Meldestellen kamen alle eintreffenden Fahrzeuge der Hilfsorganisationen zusammen und die Informationen über die Fahrzeuge wurden durch den Zugtrupp an die Einsatzleitung weitergeleitet. Abrückende Fahrzeuge wurden durch Lotsen des THW OV Warendorf Ostbevern von den Bereitstellungsräumen zu der Einsatzstelle geleitet.

Um 12.39 Uhr wurde der OV Oelde per Funkmeldeempfänger zu einem Hochwassereinsatz gerufen und brach die Übung ab. Die Aufgabe des OV Oelde übernahm der Zugtrupp des OV Warendorf-Ostbevern. Während der gesamten Übung wurden die OV Oelde und Warendorf-Ostbevern durch den OV Beckum ständig bei allen Aktionen unterstützt.

Sendenhorst. 13.11.2010 Bei der heutigen MANV-Übung in Sendehorst waren die drei THW-Ortsverbände  im Kreis Warendorf aktiv eingebunden. Aufgaben waren die Stromversorgung und das Ausleuchten auf dem Behandlungsplatz, das stellen und betreiben von je einer Melde- und Lotsenstellen sowie einer Einsatzabschnittsleitung.

Bericht und Text: Tageszeitung "Die Glocke" :

Stichwort MANV: Nach dem Rettungsgesetz NW ist der Kreis als Träger des Rettungsdienstes daher verpflichtet, für Schadensereignisse mit einer größeren Anzahl Verletzter oder Kranker leitende Notärzte zu bestellen und deren Einsatz zu regeln. Ferner sind ausreichende Vorbereitungen für den Einsatz zusätzlicher Rettungsmittel und des notwendigen Personals zu treffen. Der Kreis Warendorf hat aus diesem Grund bereits im Jahr 2001 das MANV-Konzept (MANV = Massenanfall von Verletzten oder Erkrankten) verabschiedet, das die hierfür nötigen Vorgaben regelt. Von einem MANV wird bereits ab drei Patienten ausgegangen. Hier werden mit der Entsendung eines Organisatorischen Leiters Rettungsdienst (OrgL) Vorkehrungen für die geregelte Patientenversorgung getroffen. In das MANV-Konzept sind neben den Rettungsdiensten auch die Feuerwehren, die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) sowie die Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Malteser-Hilfsdienst (MHD), Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) stark eingebunden. Die Hilfsorganisationen bilden Sondereinsatzgruppen (SEG), die ähnlich wie die Feuerwehren über Funkmeldeempfänger alarmiert werden können. Diese bei den Hilfsorganisationen vorhandenen Komponenten werden in den Gefahrenabwehrplan einbezogen und sind wichtige Eckpfeiler des Gesamtkonzeptes.

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