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Amtshilfe - Unterstützung Mordkommission nach Tötungsdelikt

Merkmal  Einsatz 
Helfer  0 / 1 / 7 = 8
Fahrzeuge  MTW OV GKW II

Einen Einsatz der etwas anderen Art hatten die Kameradinnen und Kameraden der THW Ortsverbände Warendorf und Oelde im Zeitraum  vom 11.01.-20.01.2018 zu bewältigen. Am 24.12.2017 kam es in Beelen im Kreis Warendorf zu einem Tötungsdelikt zum Nachteil eines an den Rollstuhl gefesselten 71-jährigen Rentners. Infolgedessen wurde eine Mordkommission zur Klärung des Falles eingesetzt. Zur Unterstützung der Spurensuche wurde eine Anfrage an den THW Ortsverband Warendorf gerichtet.

Von dort wurden Kräfte zu den Entsorgungsbetrieben in Greffen und Ennigerloh entsandt. Ebenfalls eingesetzt waren auch Kameraden des THW Ortsverbandes Oelde. An den drei Tagen hieß es dann: rein in den Spurensicherungsanzug und ab in den Müll. Es galt den Müll, bestehend aus Biomüll, Restmüll und den Gelben Säcken, zu durchsuchen. Dabei konnte eine Vielzahl von Bekleidungsstücken aufgefunden werden. Ob diese im Zusammenhang mit der Tat stehen, konnte vor Ort nicht geklärt werden. Dies müssen erst weiterführende Untersuchungen beim LKA NRW zeigen. Durchsucht wurden ca. 16 Tonnen Müll, keine wirklich angenehme Arbeit. "Dennoch zeigten sich die Helferinnen und Helfer der Ortsverbände erfreut über die Anforderung", so Mario Raab, Ortsbeauftragter des Ortsverbandes Warendorf, "zeigt dieser Einsatz des THW doch mal wieder auf, dass das THW mit seinen Möglichkeiten und dem weitreichenden Einsatzspektrum auch für die Polizei ein vertrauenswürdiger und verlässlicher Partner ist."
In der Spitze waren aus beiden Ortsverbänden insgesamt 14 Kameradinnen und Kameraden eingesetzt. Eine durchaus beachtliche Zahl, zumal parallel beide Ortsverbände in das Einsatzgeschehen rund um den Orkan „Friederike“ eingespannt waren. Mitgeführt wurden im Wechsel der MLW IV des THW Ortsverbandes Oelde und der GKW I des Ortsverbandes Warendorf sowie jeweils ein MTW.

Zwischenzeitig konnte die Tat durch die Beamtinnen und Beamten der Mordkommission „Rolli“ geklärt werden, es wurde ein Tatverdächtiger festgenommen. Ob durch die Kameradinnen und Kameraden gefundene Spuren ebenfalls bei der weiteren Überführung des Täters helfen, kann noch nicht abschließend gesagt werden, da die Auswertung der Spuren noch läuft. In einem Telefonat dankte Kriminalhauptkommissar Rainer Wilp nach der erfolgten Festnahme den Helferinnen und Helfern beider Ortsverbände für ihr Engagement und ihre Unterstützung, auch wenn die aufgefundenen Kleidungsstücke am Ende vermutlich nicht zur weiteren Tatklärung beitragen werden. Hier der Link zur gemeinsamen Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Münster und der Polizei Warendorf zur Festnahme des Tatverdächtigen: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/52656/3850789

Eine kleine Anekdote am Rande: Bei der Durchsuchung des Biomülls auf der Deponie in Ennigerloh fühlte sich eine dort augenscheinlich wohnende Ratte in ihrem gewohnten Umfeld gestört und begab sich direkt auf eine neue Wohnungssuche. Diese fand sie auch prompt, im Motorraum des Zivilwagens der Mordkommission. Ob die neue Bewohnerin dort nur kurzzeitig verblieb und sich von dort eine neue Schlafstätte suchte oder sich dort endgültig häuslich niederließ, konnte noch nicht ermittelt werden.

Text: Mario Raab OV Warendorf
Fotos: KHKin Böhlendorf

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